APA 22.2.2012

IST Austria: Durchwegs Irritationen über Höhe und Laufzeit von Budget
Utl.: uniko-Vorsitzender Schmidinger will aber „keine Neiddebatte"

Wien (APA) - Der Vorsitzende der Universitätenenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, zeigte sich in einer ersten Reaktion vor allem hinsichtlich der Argumentationslinie und des Zeitpunktes der hohen finanziellen Zusagen an das IST Austria irritiert. Grundsätzlich möchte der uniko-Vorsitzende aber „keine Neiddebatte" führen. Die Argumentation bezüglich der Planungssicherheit für das Institut könne Schmidinger „nicht nachvollziehen". Auch die Universitäten würden Planungssicherheit seit Jahren einfordern. Die Finanzierungszusagen für das IST Austria würden einen „beachtlichen Zeitraum" betreffen. Universitäre Einrichtungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken können, seien „in der gleichen Situation, wie eine Einrichtung, die es erst seit fünf oder sechs Jahren gibt". Mehr Planungssicherheit wäre für die Universitäten auch „sehr wertvoll".

APA 22.2.12

Sparpaket - Umsatzsteuerreform macht Uni-Bauten um 20 Prozent teurer

Wien (APA) - Der Plan der Regierung, „Steuerlücken" beim Umsatzsteuerrecht zu schließen, birgt versteckten finanziellen Mehrbedarf für die Finanzierung von Uni-Bauten - und zwar in beachtlicher Höhe. Weil Baugesellschaften sich künftig bei Uni-Bauten nicht mehr die Vorsteuer zurückholen können, werden künftige Baumaßnahmen teurer. „Das heißt, dass vorweg für die Errichtung ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf von 20 Prozent entsteht", erklärt der Vorsitzende des Forums Budget der Universitätenkonferenz (uniko), Franz Wurm, der APA.

AUSSENDUNG 15.2.2012

uniko pocht auf Ersatz des Ausfalls von 17 Millionen Euro Studienbeiträge

Die Entscheidung der Regierungsparteien, die Neuregelung der Studienbeiträge nicht weiter zu verfolgen, bedeutet eine Verschärfung der finanziell angespannten Situation der Universitäten. Der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, nimmt das Versagen der Koalitionsparteien in dieser Frage zum Anlass für scharfe Kritik: „Die Universitäten würden damit allein im kommenden Sommersemester um 17 Millionen Euro an Einnahmen umfallen, die in den einzelnen Budgets bereits fix eingeplant sind.“ Die uniko pocht daher weiter auf den Ersatz dieser Summe durch das zuständige Wissenschaftsministerium.

AUSSENDUNG uniko / GÖD 23.1.2012

Kollektivvertrag: Gehälter für Uni-Bedienstete steigen um 3 Prozent

Die Verhandlungspartner Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) und Dachverband der Universitäten haben sich heute, Montag, auf einen Gehaltsabschluss für die Kollektivvertragsbediensteten der Universitäten geeinigt.

Die Monatsentgelte werden rückwirkend per 1. Jänner 2012 für das Jahr 2012 um 3 Prozent, die Zulagen mit demselben Prozentsatz erhöht. Die Lehrlingsentschädigen werden gleichfalls um 3 Prozent angehoben.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schütz
Vorsitzender des Dachverbandes der Universitäten

Dr. Wilhelm Gloss
Vorsitzender-Stellvertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

AUSSENDUNG 20.1.2012

uniko zu Universitätsbericht: „Ein Beleg für die Leistungskraft der 21 Unis“

Einen „eindrucksvollen Beleg für die Leistungskraft der 21 öffentlichen Universitäten“ sieht der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, im heute präsentierten Universitätsbericht 2011. Die Ergebnisse im Berichtszeitraum der vergangenen Jahre machten deutlich, dass es gelungen ist, trotz vielfach vorhandener Unterdotierung Fortschritte zu erzielen, wie etwa steigende Zahlen bei Absolventen/innen, eine erhöhte Repräsentanz von Frauen auf allen universitären Ebenen, einen kräftigen Schub bei allen Forschungskennzahlen und auch bei der internationalen Top-Platzierung des wissenschaftlichen Outputs.

AUSSENDUNG 18.1.2012

uniko zu Voranmeldung für Erstsemestrige: Frist endet mit 31. Jänner

Die Voranmeldung für Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Sommersemester 2012 erstmals an einer österreichischen Universität inskribieren, wird mit 31. Jänner enden. „Die Universitäten sehen es als ihre Verpflichtung an, die betroffenen Studierenden auf die in knapp zwei Wochen ablaufende Frist aufmerksam zu machen“, erklärt dazu der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger. Dies umso mehr, als die gemeinsame, vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, HochschülerInnenschaft (ÖH) und uniko im November ausgearbeitete und präsentierte Neuregelung der Inskription als Folge regierungsinterner Differenzen nicht mehr fristgerecht dem Parlament zugeleitet werden konnte.

AUSSENDUNG 11.1.2012

Schmidinger und Töchterle: Appell zur Umsetzung des Hochschulplanes

Einen gemeinsamen Appell zur Umsetzung des Hochschulplanes richteten beim Neujahrsempfang der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) gestern Abend Bundesminister Karlheinz Töchterle und uniko-Präsident Heinrich Schmidinger an die anwesenden Entscheidungsträgerinnen und -träger aus den Parlamentsparteien. „Lassen wir das mit dem Hochschulplan verbundene Anliegen nicht im parteipolitischen Alltag untergehen. Ersticken wir ihn nicht im Kleingedruckten“, sagte Schmidinger. Der Minister hatte zuvor die Anliegen der Rektorinnen und Rektoren auch unter Hinweis auf die Umsetzung des Hochschulplanes unterstrichen: „Ich fühle mich nach wie vor als einer von Euch und als Euer Verbündeter.“

APA 3.1.2012

Teils großes Gehaltsplus für Uni-Rektoren nur am Papier

Wien (APA) - Die Kosten für die Uni-Rektorate sind laut Wissenschaftsministerium zwischen 2004 und 2010 bis auf das Dreifache gestiegen. Den Vorwurf von FPÖ und Boulevardmedien, dass die Rektoren höhere Gagen kassieren und gleichzeitig bei Lehrenden und Studenten sparen, weist die Universitätenkonferenz (uniko) gegenüber der APA aber vehement zurück. „Es stimmt nicht, dass die Uni-Rektoren so viel mehr auf die Hand bekommen, wie hier suggeriert wird", so uniko-Chef Heinrich Schmidinger. Das Gehaltsplus gibt es demnach nur am Papier wegen anderen Arten der Erhebung. Auch das Ministerium verweist auf die unterschiedlichen Daten, die Argumentation der uniko sei „stimmig".

APA 22.12.2011

Uni-Autonomie: Mehr Mitsprache der Politik für Rektoren undenkbar

Wien (APA) - Eine klare Absage haben die Uni-Rektoren SP-Unterrichtsministerin Claudia Schmied mit ihrer Forderung nach mehr Einfluss auf die autonomen Universitäten erteilt. „Die Autonomie ist für uns nicht verhandelbar, und zwar in keiner Art und Weise", betonte der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, gegenüber der APA. „Autonomie, die politisch beliebig zurückgerufen oder ausgestaltet werden kann, ist einfach keine Autonomie." Mehr politischer Einfluss würde für ihn bedeuten, dass die Unis Spielball der Parteipolitik würden, so Schmidinger. „Was das für die Universitäten bedeutet, erleben wir gerade jetzt - siehe Studienbeiträge, Studienplatzfinanzierung. Da bleiben die Universitäten aufgrund des parteipolitischen Hickhacks auf der Strecke."

AUSSENDUNG 15.12.2011

Schmidinger zu Hochschulmilliarde: „Wichtiges Signal des Kanzlers“

Ein „wichtiges Signal der Regierungsspitze“ sieht der Präsident der Österreichischen Universitätenkonfrenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, in der jüngsten Ankündigung von Bundeskanzler Werner Faymann, der im Rahmen einer öffentlichen Diskussion die Hochschulmilliarde aus Budgetmitteln zugesichert hat. Diese Selbstverpflichtung des Regierungschefs lässt darauf schließen, dass der bisherige Einsatz von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, der Rektorinnen und Rektoren sowie anderer Universitätsangehöriger und deren Appelle nach einer finanziellen Besserstellung der Universitäten auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Sollte die bis jetzt nur virtuell vorhandene „Hochschulmilliarde“ tatsächlich Realität werden, dann hätte der zuständige Bundesminister in seinen Gesprächen mit dem Finanzministerium einen großen Erfolg errungen, betont Schmidinger.

APA 12.12.2011

Studiengebühren - Rektoren fordern Finanzspritze für Sommersemester

Wien (APA) - Heinrich Schmidinger, Chef der Universitätenkonferenz (uniko), ortet zwar in Sachen Studiengebühren eine Öffnung der SPÖ und hofft auf eine baldige Einigung der Regierung. Für eine Reparatur der vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehobenen Regelung vor März sei es aber schon zu spät. Die Unis könnten deshalb im Sommersemester keine Gebühren einheben und würden insgesamt 17 Mio. Euro verlieren, so Schmidinger gegenüber der APA. Er fordert deshalb eine Finanzspritze: „Es muss auf jeden Fall der Ersatz gewährleistet sein, weil sonst zumindest einige Universitäten einfach nicht weitermachen können", warnte er vor einem drohenden Budgetminus.

AUSSENDUNG 9.12.2011

Schmidinger bedauert das Versagen der Koalition bei Studienbeiträgen

Die jüngsten öffentlichen Empfehlungen von Bundesminister Karlheinz Töchterle, die Rektoren mögen doch bereits im Frühjahr 2012 Studienbeiträge einheben, rufen beim Präsidenten der Universitätenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, Verwunderung hervor. Die Universitäten würden sich schon allein wegen der knappen Fristen nicht mehr in der Lage sehen, nach dem Auslaufen des vom Verfassungsgerichtshof gekippten Gesetzes ab 1. März 2012 selbstständig Studienbeiträge einzuheben, betont Schmidinger. Die Universitäten hätten bis zuletzt auf eine Einigung der Regierungsparteien in dieser Frage gehofft, und damit die Lösungskompetenz der Koalition überschätzt. „Die Politik bringt als Folge ihrer Dauerblockaden nichts zustande und versucht jetzt, den Schwarzen Peter an die Rektorinnen und Rektoren weiterzureichen“, kontert Schmidinger auf die Vorhalte des Bundesministers.

APA 6.12.2011

Wegen „Blockadepolitik": Rektoren regeln Studiengebühren selbst

Wien (APA) - Heinrich Schmidinger, Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), hat die Regierung aufgefordert, ihre „Blockadepolitik" bei den Unis zu beenden. Weil sich SPÖ und ÖVP bisher auf keine Neuregelung des vom Verfassungsgerichtshof aufgehobenen Studiengebührengesetzes einigen konnte, drohe den Unis ein Millionenverlust, so Schmidinger. Die uniko-Plenarversammlung hat deshalb beschlossen, die Studiengebühren selbst zu regeln: Im Sommersemester werden alle Studenten gratis die Uni besuchen können, wegen der Fristen sei eine Gebühreneinhebung nämlich nicht mehr möglich. Ab Herbst 2012 werden jene Unis, die es anders „wirtschaftlich nicht durchhalten", Studiengebühren wie bisher einheben.

APA 28.11.2011

WU-Verfahren - Schmidinger sieht SPÖ bei Zugangsregeln unter Zugzwang

Wien (APA) - Aus Sicht des Präsidenten der Universitätenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, wird der Bescheid der Schlichtungskommission im Verfahren zwischen der Wiener Wirtschaftsuni (WU) und dem Wissenschaftsministerium Auswirkungen auf alle Universitäten haben. „Das wird wenigstens all jene Unis betreffen, die sehr stark nachgefragte Studienrichtungen haben", sagt er zur APA. Durch die Feststellung der Kommission, dass die Unis entweder mehr Geld oder die Möglichkeit zu Zugangsbeschränkungen bekommen müssen, sieht er die SPÖ unter Zugzwang. „Sie muss sich auf jeden Fall dem Thema der Zugangsregeln stellen, sie kann nicht mehr einfach mauern."

APA 15.11.2011

Rektoren: Unis sollen über Zugang und Studiengebühren entscheiden

Wien (APA) - Für Heinrich Schmidinger, Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), ist der am Dienstag veröffentlichte Bericht der European University Association (EUA) eine Bestätigung dafür, dass die Autonomie der österreichischen Unis eine „Erfolgsgeschichte" ist. Weiterentwicklungsbedarf sieht er dennoch: „Es hakt nach wie vor dort, wo die Freiheiten der Universitäten unterentwickelt sind", sagt er zur APA und verweist darauf, dass nicht die Unis etwa über Zugangsregelungen oder Studiengebühren entscheiden können, sondern dies in die Verantwortung des Nationalrats fällt.

APA 15.11.2011

Unis: Voranmeldung fällt, Studienberatung bleibt weiter freiwillig

Wien (APA) - Die erstmals verpflichtende Uni-Voranmeldung war für die Studenten „der Flop des Jahres", die geplante verpflichtende Studienberatung wurde von den Rektoren in ihrer Sinnhaftigkeit angezweifelt. Nun werden beide Projekte nach wochenlangen Verhandlungen mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) und der Universitätenkonferenz (uniko) in der vom Wissenschaftsministerium angedachten Form verworfen. Der Kompromiss: Eine vorverlegte Inskriptionsfrist und ein Ausbau der bestehenden Studienberatung. „Aus Fehlern soll man lernen, das haben wir getan", sagte Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) bei der gemeinsamen Präsentation am Dienstag.

APA 3.11.2011

Unis erhalten 40 Mio. Euro aus den Offensivmitteln

Salzburg (APA) - Im Dezember sollen die österreichischen Universitäten einen ersten Teil aus den bei der Regierungsklausur in Loipersdorf im vergangenen Jahr zugesagten Offensivmittel für Wissenschaft und Forschung erhalten. Für heuer und im kommenden Jahr stehen den Unis 40 Mio. Euro aus diesem Topf zur Verfügung. Heute, Donnerstag, stellte Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) bei einer Pressekonferenz in Salzburg das Ausschreibungsergebnis für die erste Tranche vor. Der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko) zeigte sich erfreut über die zusätzlichen Mittel für die Universitäten. Gerade in den stark nachgefragten Fächern und im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gebe es großen Investitionsbedarf.

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