AUSSENDUNG 27.4.2012uniko-Präsident bedauert Abberufung des Klagenfurter Uni-Rektors Utl.: Schmidinger: „Entscheidung des Uni-Rats ist ein Schaden für alle Universitäten“ AUSSENDUNG 26.4.2012uniko begrüßt Zusage des Bundesministers betreffend Uni-Budget für 2016 Die Ankündigung von Bundesminister Karlheinz Töchterle gegenüber der Tageszeitung „Die Presse“, die zusätzliche „Universitätsmilliarde“ über den Zeitraum der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode (2013 bis 2015) hinaus auf 2016 zu verlängern, wird von der Universitätenkonferenz (uniko) ausdrücklich begrüßt. „Die Zusage zu weiteren 330 Millionen Euro lässt den Schluss zu, dass die Bundesregierung den Stellenwert der Universitäten und die Notwendigkeit der finanziellen Absicherung der Grundbudgets - auch auf längere Sicht - erkannt hat“, erklärt dazu uniko-Präsident, Rektor Heinrich Schmidinger. Dies ändere aber nichts daran, dass bei den offenen Fragen wie der Studienplatzfinanzierung als Eckpfeiler für die Umsetzung des Hochschulplans so rasch wie möglich Einvernehmen zwischen den Koalitionspartnern hergestellt werden müsse. APA 25.4.2012Uni-Rektoren wollen bei „Bologna 2.0" Umsetzungsprobleme beheben Wien (APA) - Bei der Bologna-Konferenz 2010 in Wien kündigte die damalige Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) eine Reform der Reform an: Unter dem Titel „Bologna Reloaded" sollten etwa die ihrer Ansicht nach verschulten und überfrachteten Studienpläne der Unis verbessert werden. Entsprechende Empfehlungen sind an die Unis ergangen. Zwei Jahre später planen die Unis selbst eine Initiative: Es sei nun Zeit für „Bologna 2.0", wo Umsetzungsprobleme der unter Zeitdruck realisierten Reform behoben werden sollen, kündigte Vizerektor Martin Polaschek vom Forum Lehre der Universitätenkonferenz (uniko) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien an. Donnerstag und Freitag findet in Bukarest die alle zwei Jahre veranstaltete Bologna-Konferenz statt. AUSSENDUNG 19.4.2012Universitäten bieten transparente Informationen bei Stellenausschreibung Die Vorhaltungen der Arbeiterkammer, wonach sich die Universitäten als Dienstgeber nicht an die gesetzlichen Vorschriften bei der Ausschreibung von Stelleninseraten hielten, nimmt die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) zum Anlass für folgende Klarstellung: Die Regelungen für den öffentlichen Dienst (Bundes-Gleichbehandlungsgesetz) traten – anders als jene für die Privatwirtschaft – ohne Vorlaufzeit mit Jahresbeginn 2012 in Kraft. Das Forum Personal der uniko hat sich umgehend mit den neuen gesetzlichen Anforderungen zur Stellenausschreibung befasst und dazu Ende Februar einen entsprechenden Textentwurf an alle Universitäten übermittelt. Die Umstellung auf die neuen gesetzlichen Vorgaben bei der Ausschreibung von Stelleninseraten an den Universitäten fiel somit in den Untersuchungszeitraum der AK-Studie (erstes Quartal 2012), weshalb die dort veröffentlichen Ergebnisse wenig Aussagekraft über die aktuelle Praxis besitzen. AUSSENDUNG 18.4.2012uniko zu Lehrerbildung: Doppelgleisige Zuständigkeit wird abgelehnt Die Plenarversammlung der Österreichischen Universitätenkonferenz hat in ihrer Sitzung am 16. April 2012 folgende Eckpunkte als Basis für eine „Lehrer/innenbildung neu“ beschlossen: AUSSENDUNG 17.4.2012Elisabeth Fiorioli wird neue Generalsekretärin der Universitätenkonferenz Mit einem einhelligen Votum bestellte gestern, Montag, die Plenarversammlung der Universitätenkonferenz (uniko) Mag. Elisabeth Fiorioli (45) zur neuen Generalsekretärin der uniko. Die gebürtige Grazerin absolvierte das Studium der Geschichte und Sozialkunde / Deutsche Philologie an der Universität Graz und ist seit dem Jahr 2000 mit der Geschäftsführung des Österreichischen Akkreditierungsrates, seit März 2012 mit der interimistischen Geschäftsführung der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) betraut. Fiorioli gilt als hervorragende Kennerin des österreichischen Hochschulwesens und hat sich unter anderem als Gutachterin in internationalen Expertengremien einen Namen gemacht. AUSSENDUNG 23.3.2012uniko gegen Verknüpfung von Drittmitteln und Studienbeiträgen im Strukturfonds Gegen die jüngst geäußerten Überlegungen des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF), die Universitäten im Rahmen der nächsten Leistungsvereinbarungen dafür zu belohnen, dass sie Studienbeiträge einheben würden, spricht sich der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, aus. Er hält dieses Ansinnen nicht nur für politisch äußert unsensibel, sondern auch für sachlich fragwürdig. In den Leistungsvereinbarungen soll aus dem so genannten Strukturmittelfonds das Einwerben von Drittmitteln innerhalb von Partnerschaften mit der Wirtschaft, der Industrie und Kultureinrichtungen oder aus wissenschaftlichen Fonds gefördert werden. „Das Einheben von Studienbeiträgen ist dem gegenüber etwas völlig anderes, hat eine gänzlich andere Funktion und Zielsetzung und ist damit auch eine ganz andere ,Leistung’. Man kann dies einfach nicht vergleichen“, betont Schmidinger. AUSSENDUNG 20.3.2012Universitätenkonferenz begrüßt Vorverlegung der Inskriptionsfrist Die heute vom Ministerrat verabschiedete Gesetzesänderung betreffend Neuregelung der Inskription wird von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) begrüßt. Da mit dem zuvor beschlossenen Gesetz das ursprüngliche Ziel der Planungssicherheit nicht erreicht wurde, sollte mit der Vorverlegung der Inskriptionsfrist sichergestellt sein, dass der größte Teil der Studierenden bis Anfang September für das Wintersemester zugelassen ist, erklärte dazu der Präsident der uniko, Rektor Heinrich Schmidinger. Damit bleibe noch ein knapper Monat Zeit, das Lehrangebot an unerwartete Studierendenzahlen anzupassen. Mit der Definition der Ausnahmebestimmungen, die gemeinsam mit dem Bundesministerium und der ÖH erarbeitet wurden, werde auch die Tätigkeit der Studienabteilungen an den Universitäten erleichtert. AUSSENDUNG 15.3.2012uniko warnt vor Eingriff in Autonomie durch neue Verwaltungsgerichtsbarkeit Mit einem dringenden Appell wendet sich die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) an die Damen und Herren Abgeordneten des Verfassungsausschusses im Parlament, die sich morgen, Freitag, mit der Abschaffung des „administrativen Instanzenzuges“, dem Kernstück der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, befassen. Auch wenn diese Reform grundsätzlich zu begrüßen ist, stellt sich nach Ansicht der uniko diese Neuregelung im Falle der Universitäten als nicht durchdacht und kontraproduktiv dar. Derzeit besteht bei studienrechtlichen Entscheidungen an den Universitäten ein inneruniversitärer Instanzenzug an den Senat der betreffenden Universität. Die angesprochene Gesetzesnovelle hätte in der vorliegenden Form zur Konsequenz, dass dieses bewährte Rechtsschutzinstrument wegfallen müsste, kritisiert die stellvertretende Generalsekretärin der uniko, Doris Schöberl. „Damit würde in erheblichem Ausmaß in die verfassungsrechtlich gebotene Autonomie der Universitäten eingegriffen.“ APA 9.3.2012Verwaltungsgerichte - Senate und ÖH fordern Ausnahmeregelung für Unis Wien (APA) - Haben Studenten Probleme bei der Anrechnung von im Ausland oder an einer anderen Uni abgelegten Prüfungen oder der Anerkennung ihrer Matura, könnten diese schon bald vor Gericht ziehen müssen, wenn sie gegen einen Bescheid berufen wollen. Derzeit sind dafür zuerst Rektorat bzw. Fakultät und in zweiter Instanz der Senat zuständig. Die geplante Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit sieht aber vor, dass Bürger künftig bereits in der zweiten Instanz bei den neu zu schaffenden Verwaltungsgerichten landen. Universitätenkonferenz (uniko), Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) und Uni-Senate haben am Freitag vor Journalisten in seltener Einigkeit Ausnahmeregelungen für die Unis gefordert. AUSSENDUNG 7.3.2012Studiengebühren: uniko fordert Töchterle auf, Gesetzesentwurf im Ministerrat einzubringen Die Plenarversammlung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) hat bei ihrer jüngsten Sitzung folgende Resolution verabschiedet: „Der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung wird aufgefordert, im Ministerrat einen verfassungskonformen Gesetzesentwurf einzubringen, der sicherstellt, dass Studiengebühren in der Höhe, wie sie vor der Gesetzesaufhebung durch den Verfassungsgerichtshof bestanden haben, ab dem Wintersemester 2012 wieder eingeführt werden, da jetzt eine parlamentarische Mehrheit gesichert erscheint.“ Die uniko sieht darin eine Möglichkeit, ein Ende der Blockadepolitik innerhalb der Regierungsparteien herbeizuführen. APA 24.2.2012Universitäten: Rektoren wollen bei Budgets einklagbare Regelungen Wien (APA) - Die Ankündigung von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V), die Unis in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode stärker zu kontrollieren, stößt bei der Universitätenkonferenz (uniko) nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe. Die LV seien als Vertrag zwischen zwei gleichberechtigten Partnern gedacht. Es müssten daher beide Seiten in die Pflicht genommen werden, nicht nur die Unis, betonte uniko-Präsident Heinrich Schmidinger am Freitag. Er fordert gegenüber der APA außerdem „einklagbare Regelungen für den Fall, dass das Ministerium seine Verpflichtungen nicht einhält". APA 22.2.2012IST Austria: Durchwegs Irritationen über Höhe und Laufzeit von Budget Wien (APA) - Der Vorsitzende der Universitätenenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, zeigte sich in einer ersten Reaktion vor allem hinsichtlich der Argumentationslinie und des Zeitpunktes der hohen finanziellen Zusagen an das IST Austria irritiert. Grundsätzlich möchte der uniko-Vorsitzende aber „keine Neiddebatte" führen. Die Argumentation bezüglich der Planungssicherheit für das Institut könne Schmidinger „nicht nachvollziehen". Auch die Universitäten würden Planungssicherheit seit Jahren einfordern. Die Finanzierungszusagen für das IST Austria würden einen „beachtlichen Zeitraum" betreffen. Universitäre Einrichtungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken können, seien „in der gleichen Situation, wie eine Einrichtung, die es erst seit fünf oder sechs Jahren gibt". Mehr Planungssicherheit wäre für die Universitäten auch „sehr wertvoll". APA 22.2.2012
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