AUSSENDUNG 27.4.2012

uniko-Präsident bedauert Abberufung des Klagenfurter Uni-Rektors

Utl.: Schmidinger: „Entscheidung des Uni-Rats ist ein Schaden für alle Universitäten“

Die heute, Freitag, bekanntgegebene Abberufung des Rektors der Universität Klagenfurt, Heinrich Mayr, nimmt der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) und Rektor der Universität Salzburg, Heinrich Schmidinger, zum Anlass für folgende Stellungnahme: „Ich bedauere diese Entscheidung des Universitätsrates sehr und kann die Gründe, die dazu geführt haben, weder nachvollziehen noch gutheißen“, erklärt Schmidinger. Er habe als Präsident der uniko alles unternommen, um diesen Ausgang der Dinge vermeiden zu helfen, was leider nicht gelungen sei. „Damit ist ein großer Schaden für die Universität Klagenfurt, den der dortige Universitätsrat zu verantworten hat, entstanden, aber auch ein Schaden für die Kultur des Universitätsgesetzes 2002 und damit für alle Universitäten in Österreich“, betont der uniko-Präsident.

AUSSENDUNG 26.4.2012

uniko begrüßt Zusage des Bundesministers betreffend Uni-Budget für 2016

Die Ankündigung von Bundesminister Karlheinz Töchterle gegenüber der Tageszeitung „Die Presse“, die zusätzliche „Universitätsmilliarde“ über den Zeitraum der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode (2013 bis 2015) hinaus auf 2016 zu verlängern, wird von der Universitätenkonferenz (uniko) ausdrücklich begrüßt. „Die Zusage zu weiteren 330 Millionen Euro lässt den Schluss zu, dass die Bundesregierung den Stellenwert der Universitäten und die Notwendigkeit der finanziellen Absicherung der Grundbudgets - auch auf längere Sicht - erkannt hat“, erklärt dazu uniko-Präsident, Rektor Heinrich Schmidinger. Dies ändere aber nichts daran, dass bei den offenen Fragen wie der Studienplatzfinanzierung als Eckpfeiler für die Umsetzung des Hochschulplans so rasch wie möglich Einvernehmen zwischen den Koalitionspartnern hergestellt werden müsse.

APA 25.4.2012

Uni-Rektoren wollen bei „Bologna 2.0" Umsetzungsprobleme beheben

Wien (APA) - Bei der Bologna-Konferenz 2010 in Wien kündigte die damalige Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) eine Reform der Reform an: Unter dem Titel „Bologna Reloaded" sollten etwa die ihrer Ansicht nach verschulten und überfrachteten Studienpläne der Unis verbessert werden. Entsprechende Empfehlungen sind an die Unis ergangen. Zwei Jahre später planen die Unis selbst eine Initiative: Es sei nun Zeit für „Bologna 2.0", wo Umsetzungsprobleme der unter Zeitdruck realisierten Reform behoben werden sollen, kündigte Vizerektor Martin Polaschek vom Forum Lehre der Universitätenkonferenz (uniko) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien an. Donnerstag und Freitag findet in Bukarest die alle zwei Jahre veranstaltete Bologna-Konferenz statt.

AUSSENDUNG 19.4.2012

Universitäten bieten transparente Informationen bei Stellenausschreibung

Die Vorhaltungen der Arbeiterkammer, wonach sich die Universitäten als Dienstgeber nicht an die gesetzlichen Vorschriften bei der Ausschreibung von Stelleninseraten hielten, nimmt die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) zum Anlass für folgende Klarstellung: Die Regelungen für den öffentlichen Dienst (Bundes-Gleichbehandlungsgesetz) traten – anders als jene für die Privatwirtschaft – ohne Vorlaufzeit mit Jahresbeginn 2012 in Kraft. Das Forum Personal der uniko hat sich umgehend mit den neuen gesetzlichen Anforderungen zur Stellenausschreibung befasst und dazu Ende Februar einen entsprechenden Textentwurf an alle Universitäten übermittelt. Die Umstellung auf die neuen gesetzlichen Vorgaben bei der Ausschreibung von Stelleninseraten an den Universitäten fiel somit in den Untersuchungszeitraum der AK-Studie (erstes Quartal 2012), weshalb die dort veröffentlichen Ergebnisse wenig Aussagekraft über die aktuelle Praxis besitzen.

AUSSENDUNG 18.4.2012

uniko zu Lehrerbildung: Doppelgleisige Zuständigkeit wird abgelehnt

Die Plenarversammlung der Österreichischen Universitätenkonferenz hat in ihrer Sitzung am 16. April 2012 folgende Eckpunkte als Basis für eine „Lehrer/innenbildung neu“ beschlossen:

„Die Universitäten sind in der Lage und bereit, in der Lehrer/innenbildung die Federführung zu übernehmen und je nach Gegebenheit des Standortes Kooperationen einzugehen. Diese Kooperationen mit Pädagogischen Hochschulen sind, soweit sie der Qualitätssteigerung dienen, zu begrüßen. Jedes Kooperationsmodell muss so flexibel gestaltet sein, dass standortspezifische Gestaltungen möglich sind.

Eine gut strukturierte und zukunftsorientierte Lehrer/innenausbildung kann nur durch klare Zuordnung von Zuständigkeiten erfolgen. Aufgrund des fundierten Fachwissens sind nur die Universitäten hervorragend geeignet, die Ausbildung der Lehrer/innenbildung für die gesamte Sekundarstufe (1 und 2 incl. Neue Mittelschule) sowie für die Weiterbildung zu tragen (standortabhängig auch in Kooperation mit einer Pädagogischen Hochschule). Aus diesem Grund wird eine doppelgleisige Zuständigkeit für die Lehrer/innenbildung in der Sekundarstufe 1 und 2 abgelehnt.“

AUSSENDUNG 17.4.2012

Elisabeth Fiorioli wird neue Generalsekretärin der Universitätenkonferenz

Mit einem einhelligen Votum bestellte gestern, Montag, die Plenarversammlung der Universitätenkonferenz (uniko) Mag. Elisabeth Fiorioli (45) zur neuen Generalsekretärin der uniko. Die gebürtige Grazerin absolvierte das Studium der Geschichte und Sozialkunde / Deutsche Philologie an der Universität Graz und ist seit dem Jahr 2000 mit der Geschäftsführung des Österreichischen Akkreditierungsrates, seit März 2012 mit der interimistischen Geschäftsführung der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) betraut. Fiorioli gilt als hervorragende Kennerin des österreichischen Hochschulwesens und hat sich unter anderem als Gutachterin in internationalen Expertengremien einen Namen gemacht.

AUSSENDUNG 23.3.2012

uniko gegen Verknüpfung von Drittmitteln und Studienbeiträgen im Strukturfonds

Gegen die jüngst geäußerten Überlegungen des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF), die Universitäten im Rahmen der nächsten Leistungsvereinbarungen dafür zu belohnen, dass sie Studienbeiträge einheben würden, spricht sich der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, aus. Er hält dieses Ansinnen nicht nur für politisch äußert unsensibel, sondern auch für sachlich fragwürdig. In den Leistungsvereinbarungen soll aus dem so genannten Strukturmittelfonds das Einwerben von Drittmitteln innerhalb von Partnerschaften mit der Wirtschaft, der Industrie und Kultureinrichtungen oder aus wissenschaftlichen Fonds gefördert werden. „Das Einheben von Studienbeiträgen ist dem gegenüber etwas völlig anderes, hat eine gänzlich andere Funktion und Zielsetzung und ist damit auch eine ganz andere ,Leistung’. Man kann dies einfach nicht vergleichen“, betont Schmidinger.

AUSSENDUNG 20.3.2012

Universitätenkonferenz begrüßt Vorverlegung der Inskriptionsfrist

Die heute vom Ministerrat verabschiedete Gesetzesänderung betreffend Neuregelung der Inskription wird von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) begrüßt. Da mit dem zuvor beschlossenen Gesetz das ursprüngliche Ziel der Planungssicherheit nicht erreicht wurde, sollte mit der Vorverlegung der Inskriptionsfrist sichergestellt sein, dass der größte Teil der Studierenden bis Anfang September für das Wintersemester zugelassen ist, erklärte dazu der Präsident der uniko, Rektor Heinrich Schmidinger. Damit bleibe noch ein knapper Monat Zeit, das Lehrangebot an unerwartete Studierendenzahlen anzupassen. Mit der Definition der Ausnahmebestimmungen, die gemeinsam mit dem Bundesministerium und der ÖH erarbeitet wurden, werde auch die Tätigkeit der Studienabteilungen an den Universitäten erleichtert.

AUSSENDUNG 15.3.2012

uniko warnt vor Eingriff in Autonomie durch neue Verwaltungsgerichtsbarkeit

Mit einem dringenden Appell wendet sich die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) an die Damen und Herren Abgeordneten des Verfassungsausschusses im Parlament, die sich morgen, Freitag, mit der Abschaffung des „administrativen Instanzenzuges“, dem Kernstück der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, befassen. Auch wenn diese Reform grundsätzlich zu begrüßen ist, stellt sich nach Ansicht der uniko diese Neuregelung im Falle der Universitäten als nicht durchdacht und kontraproduktiv dar. Derzeit besteht bei studienrechtlichen Entscheidungen an den Universitäten ein inneruniversitärer Instanzenzug an den Senat der betreffenden Universität. Die angesprochene Gesetzesnovelle hätte in der vorliegenden Form zur Konsequenz, dass dieses bewährte Rechtsschutzinstrument wegfallen müsste, kritisiert die stellvertretende Generalsekretärin der uniko, Doris Schöberl. „Damit würde in erheblichem Ausmaß in die verfassungsrechtlich gebotene Autonomie der Universitäten eingegriffen.“

APA 9.3.2012

Verwaltungsgerichte - Senate und ÖH fordern Ausnahmeregelung für Unis

Wien (APA) - Haben Studenten Probleme bei der Anrechnung von im Ausland oder an einer anderen Uni abgelegten Prüfungen oder der Anerkennung ihrer Matura, könnten diese schon bald vor Gericht ziehen müssen, wenn sie gegen einen Bescheid berufen wollen. Derzeit sind dafür zuerst Rektorat bzw. Fakultät und in zweiter Instanz der Senat zuständig. Die geplante Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit sieht aber vor, dass Bürger künftig bereits in der zweiten Instanz bei den neu zu schaffenden Verwaltungsgerichten landen. Universitätenkonferenz (uniko), Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) und Uni-Senate haben am Freitag vor Journalisten in seltener Einigkeit Ausnahmeregelungen für die Unis gefordert.

AUSSENDUNG 7.3.2012

Studiengebühren: uniko fordert Töchterle auf, Gesetzesentwurf im Ministerrat einzubringen

Die Plenarversammlung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) hat bei ihrer jüngsten Sitzung folgende Resolution verabschiedet: „Der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung wird aufgefordert, im Ministerrat einen verfassungskonformen Gesetzesentwurf einzubringen, der sicherstellt, dass Studiengebühren in der Höhe, wie sie vor der Gesetzesaufhebung durch den Verfassungsgerichtshof bestanden haben, ab dem Wintersemester 2012 wieder eingeführt werden, da jetzt eine parlamentarische Mehrheit gesichert erscheint.“ Die uniko sieht darin eine Möglichkeit, ein Ende der Blockadepolitik innerhalb der Regierungsparteien herbeizuführen.

APA 24.2.2012

Universitäten: Rektoren wollen bei Budgets einklagbare Regelungen

Wien (APA) - Die Ankündigung von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V), die Unis in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode stärker zu kontrollieren, stößt bei der Universitätenkonferenz (uniko) nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe. Die LV seien als Vertrag zwischen zwei gleichberechtigten Partnern gedacht. Es müssten daher beide Seiten in die Pflicht genommen werden, nicht nur die Unis, betonte uniko-Präsident Heinrich Schmidinger am Freitag. Er fordert gegenüber der APA außerdem „einklagbare Regelungen für den Fall, dass das Ministerium seine Verpflichtungen nicht einhält".

APA 22.2.2012

IST Austria: Durchwegs Irritationen über Höhe und Laufzeit von Budget
Utl.: uniko-Vorsitzender Schmidinger will aber „keine Neiddebatte"

Wien (APA) - Der Vorsitzende der Universitätenenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, zeigte sich in einer ersten Reaktion vor allem hinsichtlich der Argumentationslinie und des Zeitpunktes der hohen finanziellen Zusagen an das IST Austria irritiert. Grundsätzlich möchte der uniko-Vorsitzende aber „keine Neiddebatte" führen. Die Argumentation bezüglich der Planungssicherheit für das Institut könne Schmidinger „nicht nachvollziehen". Auch die Universitäten würden Planungssicherheit seit Jahren einfordern. Die Finanzierungszusagen für das IST Austria würden einen „beachtlichen Zeitraum" betreffen. Universitäre Einrichtungen, die auf eine lange Tradition zurückblicken können, seien „in der gleichen Situation, wie eine Einrichtung, die es erst seit fünf oder sechs Jahren gibt". Mehr Planungssicherheit wäre für die Universitäten auch „sehr wertvoll".

APA 22.2.2012

Sparpaket - Umsatzsteuerreform macht Uni-Bauten um 20 Prozent teurer

Wien (APA) - Der Plan der Regierung, „Steuerlücken" beim Umsatzsteuerrecht zu schließen, birgt versteckten finanziellen Mehrbedarf für die Finanzierung von Uni-Bauten - und zwar in beachtlicher Höhe. Weil Baugesellschaften sich künftig bei Uni-Bauten nicht mehr die Vorsteuer zurückholen können, werden künftige Baumaßnahmen teurer. „Das heißt, dass vorweg für die Errichtung ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf von 20 Prozent entsteht", erklärt der Vorsitzende des Forums Budget der Universitätenkonferenz (uniko), Franz Wurm, der APA.

AUSSENDUNG 15.2.2012

uniko pocht auf Ersatz des Ausfalls von 17 Millionen Euro Studienbeiträge

Die Entscheidung der Regierungsparteien, die Neuregelung der Studienbeiträge nicht weiter zu verfolgen, bedeutet eine Verschärfung der finanziell angespannten Situation der Universitäten. Der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, nimmt das Versagen der Koalitionsparteien in dieser Frage zum Anlass für scharfe Kritik: „Die Universitäten würden damit allein im kommenden Sommersemester um 17 Millionen Euro an Einnahmen umfallen, die in den einzelnen Budgets bereits fix eingeplant sind.“ Die uniko pocht daher weiter auf den Ersatz dieser Summe durch das zuständige Wissenschaftsministerium.

AUSSENDUNG uniko / GÖD 23.1.2012

Kollektivvertrag: Gehälter für Uni-Bedienstete steigen um 3 Prozent

Die Verhandlungspartner Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) und Dachverband der Universitäten haben sich heute, Montag, auf einen Gehaltsabschluss für die Kollektivvertragsbediensteten der Universitäten geeinigt.

Die Monatsentgelte werden rückwirkend per 1. Jänner 2012 für das Jahr 2012 um 3 Prozent, die Zulagen mit demselben Prozentsatz erhöht. Die Lehrlingsentschädigen werden gleichfalls um 3 Prozent angehoben.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schütz
Vorsitzender des Dachverbandes der Universitäten

Dr. Wilhelm Gloss
Vorsitzender-Stellvertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

AUSSENDUNG 20.1.2012

uniko zu Universitätsbericht: „Ein Beleg für die Leistungskraft der 21 Unis“

Einen „eindrucksvollen Beleg für die Leistungskraft der 21 öffentlichen Universitäten“ sieht der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, im heute präsentierten Universitätsbericht 2011. Die Ergebnisse im Berichtszeitraum der vergangenen Jahre machten deutlich, dass es gelungen ist, trotz vielfach vorhandener Unterdotierung Fortschritte zu erzielen, wie etwa steigende Zahlen bei Absolventen/innen, eine erhöhte Repräsentanz von Frauen auf allen universitären Ebenen, einen kräftigen Schub bei allen Forschungskennzahlen und auch bei der internationalen Top-Platzierung des wissenschaftlichen Outputs.

AUSSENDUNG 18.1.2012

uniko zu Voranmeldung für Erstsemestrige: Frist endet mit 31. Jänner

Die Voranmeldung für Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Sommersemester 2012 erstmals an einer österreichischen Universität inskribieren, wird mit 31. Jänner enden. „Die Universitäten sehen es als ihre Verpflichtung an, die betroffenen Studierenden auf die in knapp zwei Wochen ablaufende Frist aufmerksam zu machen“, erklärt dazu der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger. Dies umso mehr, als die gemeinsame, vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, HochschülerInnenschaft (ÖH) und uniko im November ausgearbeitete und präsentierte Neuregelung der Inskription als Folge regierungsinterner Differenzen nicht mehr fristgerecht dem Parlament zugeleitet werden konnte.

AUSSENDUNG 11.1.2012

Schmidinger und Töchterle: Appell zur Umsetzung des Hochschulplanes

Einen gemeinsamen Appell zur Umsetzung des Hochschulplanes richteten beim Neujahrsempfang der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) gestern Abend Bundesminister Karlheinz Töchterle und uniko-Präsident Heinrich Schmidinger an die anwesenden Entscheidungsträgerinnen und -träger aus den Parlamentsparteien. „Lassen wir das mit dem Hochschulplan verbundene Anliegen nicht im parteipolitischen Alltag untergehen. Ersticken wir ihn nicht im Kleingedruckten“, sagte Schmidinger. Der Minister hatte zuvor die Anliegen der Rektorinnen und Rektoren auch unter Hinweis auf die Umsetzung des Hochschulplanes unterstrichen: „Ich fühle mich nach wie vor als einer von Euch und als Euer Verbündeter.“

APA 3.1.2012

Teils großes Gehaltsplus für Uni-Rektoren nur am Papier

Wien (APA) - Die Kosten für die Uni-Rektorate sind laut Wissenschaftsministerium zwischen 2004 und 2010 bis auf das Dreifache gestiegen. Den Vorwurf von FPÖ und Boulevardmedien, dass die Rektoren höhere Gagen kassieren und gleichzeitig bei Lehrenden und Studenten sparen, weist die Universitätenkonferenz (uniko) gegenüber der APA aber vehement zurück. „Es stimmt nicht, dass die Uni-Rektoren so viel mehr auf die Hand bekommen, wie hier suggeriert wird", so uniko-Chef Heinrich Schmidinger. Das Gehaltsplus gibt es demnach nur am Papier wegen anderen Arten der Erhebung. Auch das Ministerium verweist auf die unterschiedlichen Daten, die Argumentation der uniko sei „stimmig".

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