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SAVE OUR SPECTRUM

uniko beteiligt sich an europaweitem Appell

Die uniko beteiligt sich an einem gemeinsamen, europaweiten Appell von 57 Verbänden an die Europische Union. Der Call to Europe fordert, dass das UHF-Spektrum für Rundfunk und Kultur sowie drahtlose Produktionstechnik, das auch für die Universitäten von großer Bedeutung ist, über 2030 hinaus zu erhalten. Mehr Informationen:

Klimakrise: Universitäten fordern radikales Umdenken in der Energie- und Wachstumspolitik

OTS 09.05.2022

Als Pionierinnen einer nachhaltigen Entwicklung sehen sich die österreichischen Universitäten in der Verantwortung, anlässlich des alarmierenden Berichts des Weltklimarates einen dringenden Appell an die österreichische Bundesregierung zu richten. Denn obwohl der IPCC-Bericht 2022 auf Basis umfassender naturwissenschaftlicher Forschung eindringlich davor warnt, dass die Hälfte der Menschheit durch den Klimawandel "hochgradig gefährdet" sein wird, werde von Seiten der Politik nach wie vor viel zu wenig getan, um die Gefahr eines zunehmend unbewohnbaren Planeten abzuwenden, heißt es in einem gemeinsamen Statement der Universitäten.

„Skandalös und zweckwidrig“: TU OÖ soll zu Lasten öffentlicher Universitäten finanziert werden

uniko-Präsidentin Sabine Seidler richtet dringenden Appell an Wissenschaftsausschuss

OTS 2.5.2022

Als übereilt, parteipolitisch motiviert und konzeptionell unausgegoren hatte die uniko die Pläne zur Gründung einer neuen TU für Digitalisierung und digitale Transformation in Oberösterreich bereits im Vorfeld kritisiert. Dass die Universität – wie aus dem am Mittwoch präsentierten Gesetzesentwurf hervorgeht – nun ausgerechnet aus jenem Notfallstopf finanziert werden soll, der den öffentlichen Universitäten laut Universitätsgesetz für „besondere Finanzierungserfordernisse“ zusteht, bezeichnet Sabine Seidler als „eine skandalöse Umgehung des Universitätsgesetzes und einen Affront gegenüber allen öffentlichen Universitäten und den Steuerzahlern“ – wurde doch in den letzten zwei Jahren von Seiten der Politik stets beteuert, dass das Geld für das von Kanzler Kurz und Landeshauptmann Stelzer initiierte „Leuchtturmprojekt“ „on top“ finanziert werden würde und nicht aus dem Budget der Unis.

Budgetloch von 475 Mio. Euro: Universitäten drohen massive Einschnitte durch Kostensteigerungen

Universitätenkonferenz (uniko) richtet dringenden Appell an Regierung

OTS 28.04.2022

Das Dreijahres-Budget der Universitäten, das in den Leistungsvereinbarungen für die Periode 2022-2024 beschlossen wurde, droht von der galoppierenden Inflation aufgefressen zu werden. „Erhebliche Kostensteigerungen bei Strompreisen, Mieten und Personalkosten reißen ein riesiges Loch von rund 475 Millionen Euro in das Budget der Universitäten, zeigt sich Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) besorgt. Ohne einen finanziellen Ausgleich sind drastische Einschränkungen – von einem Aufnahmestopp beim Personal bis hin zu einem massiven Rückbau in zentralen Leistungsbereichen – unumgänglich. 

„Wenn wir Lehre und Forschung sichern und den Wissenschaftsstandort Österreich international nicht beschädigen wollen, braucht es eine dringende Nachbesserung im Budget. Ansonsten stehen wir künftig vor der misslichen Wahl: Wollen wir unsere Hörsäle heizen oder Professuren nachbesetzen – beides wird sich nicht ausgehen“, so Seidler. An vielen Universitäten sieht man die Zukunftspläne dahinschmelzen und die Erreichung der in den Leistungsvereinbarungen gesetzten Ziele als unrealistisch. Unterstützung erhofft sich die uniko-Präsidentin von Minister Polaschek, der als ehemaliger Rektor der Universität Graz die Brisanz der Lage kennt.

Für ihr eigenes Haus, die Technische Universität Wien, mit einem erheblichen Strombedarf von mehr als 6 Millionen kWH, was in etwa dem Stromverbrauch der Stadt Steyr mit 37.952 Einwohnern entspricht, belaufen sich die zu erwartbaren Mehrkosten allein aus diesem Titel auf bis zu 24 Millionen Euro.

Von den Preissteigerungen besonders betroffen sind kleine und spezialisierte Universitäten. „Selbst wenn wir alle neuen Projekte und Investitionen in dieser Leistungsvereinbarungsperiode stoppen würden, wäre nur ein Drittel der notwendigen Einsparungen erreicht. Um die restlichen Kosten nachhaltig zu decken, müssten auch in der Lehre massive Einsparungen getätigt werden“, heißt es beispielsweise von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), bei der sich die prognostizierte Kostensteigerung auf 3-4 % des Gesamtbudgets beläuft. „Damit wären, die in den letzten Jahren erreichten Verbesserungen im Rahmen der ‚Universitätsfinanzierung neu‘ innerhalb von zwei Jahren zunichte gemacht“, so Vizerektor Johann Bergmann.

An der Veterinärmedizinischen Universität wird mit einem nicht gedeckten Mehraufwand von rund 20 Millionen gerechnet – Geld, das für die begonnene Digitalisierung sowie Investitionen in zeitgemäße Forschung und Lehre dringend benötigt wird. Nur mit einer finanziellen Unterstützung sei „eine internationale Akkreditierung unserer Ausbildung für unsere Absolventinnen und Absolventen und die Top-Platzierung in den internationalen Rankings“ auch in Zukunft möglich, betont Vizerektorin Manuela Raith.

Die Universitätenkonferenz richtet daher einen dringenden Appell an die Regierung, die Universitäten, die in den letzten beiden Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet haben, und – im Vergleich zu vielen anderen Branchen – die Mehrbelastungen praktisch ohne Hilfszahlungen aus eigener Kraft gestemmt haben, jetzt nicht im Regen stehen zu lassen, so Sabine Seidler. „Um den riesigen Herausforderungen, die auf uns in Zukunft zukommen (Stichwort Klimawandel) ebenfalls adäquat begegnen zu können, ist jeder in Forschung und Wissenschaft eingesetzte Euro eine gut angelegte Investition in unsere Zukunft.“

Solidarität mit bedrohten Studierenden und Forscher:innen

Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste und sichert bedrohten Studierenden, Forscher:innen und Künstler:innen rasche und unbürokratische Unterstützung zu. „Der Krieg gegen die Ukraine richtet sich nicht nur gegen die Souveränität eines europäischen Staates, sondern ist ein beispielloser Angriff auf die fundamentalen Werte und Überzeugungen, die wir teilen“, erklärt uniko-Präsidentin Sabine Seidler.

Unis planen Präsenzbetrieb ab Sommersemester

OTS 3.2.2022

Die österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat sich in einer heutigen Sitzung klar für ein Bekenntnis zur Präsenzlehre für das Sommersemester 2022 ausgesprochen. „Die Universitäten wollen mit Anfang März in fast allen Bereichen zum Präsenzbetrieb zurückkehren. Digitale oder hybride Formate wird es – auch auf Wunsch der Studierenden – teils bei größeren Vorlesungen geben oder wenn es die epidemiologische Entwicklung wieder erforderlich machen sollte“, betont uniko-Präsidentin Sabine Seidler.

Seidler zu Unibudget: „Konsolidierung, aber keine großen Sprünge“

uniko-Präsidentin sieht internationalen Aufholprozess österreichischer Universitäten in Gefahr

OTS 04.01.2022

Auf den anfänglichen Optimismus folgt die Ernüchterung: Die Budgetsteigerung von 12,5 Prozent für die österreichischen Universitäten in den nächsten drei Jahren droht durch steigende Inflation und Personalkosten sowie massive Zusatzbelastungen im Corona-Management aufgefressen zu werden. „Das erklärte Ziel, die heimischen Universitäten bei der Finanzierung an internationale Standards heranzuführen, ist dadurch nahezu unmöglich“, wie Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), nach der Veröffentlichung der einzelnen LV-Abschlüsse heute betont. Sie fordert eine Evaluierung und strategische Weiterentwicklung der Leistungsvereinbarungen.