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Aktuelles

Seidler zur Exzellenzinitiative: Erfolg hängt von Finanzierung ab

uniko-Präsidentin begrüßt Ankündigung von großzügiger Regelung für Eigenleistung der Universitäten

OTS 27.4.2021

„In Österreich sind die Universtäten die wesentlichen Träger der Grundlagenforschung. Deshalb ist eine Voraussetzung für den Erfolg von exzellent = austria deren ausreichende Finanzierung.“ Die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, erinnerte am Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit den Spitzen des Wissenschaftsfonds FWF, dem neuen Präsidenten Christof Gattringer und Vizepräsident Gregor Weihs, sowie Bundesminister Heinz Faßmann an die Rahmenbedingungen für die offiziell präsentierte Exzellenzinitiative. Sie begrüßte bei dieser Gelegenheit die heutige Aussage des Ministers, wonach die finanzielle Eigenleistung der Universitäten in Höhe von 40 Prozent bei den Clusters of Excellence nicht „fresh money“ sein müsse, sondern eine großzügige Inkind-Regelung (Sachleistung mit Anrechnung von Personal und Forschungsinfrastruktur) vorgesehen sei.

Ein Jahr Corona: Neuer Fokus auf „Leben mit der Pandemie“

uniko erweitert Themenpalette der Online-Kampagne UNInteressant? über Nutzen von Universitäten

OTS 15.3.2021

Ein Jahr nach dem ersten Lockdown als Folge von COVD-19 erweitert die Universitätenkonferenz (uniko) ihre vor zehn Monaten ins Leben gerufene Online-Kampagne „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Zusätzlich zum Schwerpunkt „Corona Forschung“ findet sich auf der Homepage seit heute, 15. März, das Spezialthema „Leben mit der Pandemie“. Die von Österreichs Universitäten laufend ergänzte Galerie umfasst Erfahrungswerte wie etwa „Eine widerstandsfähige Psyche hilft“ (Universität Graz) oder „Fußball ohne Fans: Weniger Streit, mehr Tore“ (Universität Salzburg).

uniko begrüßt Spielraum durch Testmöglichkeiten auf gesetzlicher Grundlage

Seidler appelliert an Gesetzgeber, auch Universitäten in neues Förderungsgesetz einzuschließen

OTS 26.2.2021

Grundsätzlich positiv äußerte sich die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) Sabine Seidler am Freitag zu der in der UG-Novelle vorgesehenen Möglichkeit, das Testen an Universitäten auch verpflichtend vorzuschreiben. „Das erweitert den Spielraum für die Universitäten und trägt dazu bei, bereits im kommenden Sommersemester, realistisch betrachtet nach den Osterferien, mehr Lehre in die Präsenz zurückzubringen, als wir ursprünglich angenommen haben“, sagte Seidler bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und ÖH-Bundesvorsitzender Sabine Hanger in Wien. Die Präsidentin äußerte bei der Gelegenheit auch die Bitte an den Gesetzgeber, die Universitäten in das sogenannte Betriebliche Testungs-Gesetz (BTG) einzuschließen, in dem Kostenzuschüsse für Corona-Tests in Betrieben vorgesehen sind.

Wie Seidler ausführte, würden die bestehenden Test-Strategien an den Universitäten, die sich bereits vielfach bewährt haben, bei Bedarf überarbeitet. Auch wenn die Universitätsangehörigen natürlich aufgefordert sind, so viel wie möglich Gebrauch von den vorhandenen kostenfreien Testangeboten zu machen, so bleibe doch „die Frage der Finanzierung offen“, erklärte die uniko-Präsidentin. Zuvor hatte Bundesminister Faßmann darauf hingewiesen, dass der Zuschuss für die Universitäten in Form von „frischem Geld“ für den Testaufwand auch erhöht werden könnte und dass es „am Geld nicht scheitern soll“. Die uniko-Präsidentin betonte, dass das Testen an Universitäten ganz wesentlich zur allgemeinen Pandemiebekämpfung beiträgt: „Warum Universitäten aus dem Betrieblichen Testungs-Gesetz, das gestern im Parlament verabschiedet wurde, ausgenommen sind, erschließt sich mir nicht. Schließlich reden wir hier allein von mehr als über 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Seidler bekräftigte, dass nach fast zwölf Monaten eines Mix aus Distanz- und Hybridbetrieb an den Universitäten nachhaltige Lösungen entstanden seien. „Vieles deutet darauf hin: Eine Rückkehr zum Status Quo Februar 2020 wird nicht stattfinden, und das ist gut so. Aber, das bedeutet nicht, dass die aktuelle Situation befriedigend ist.“  Es sei nicht nur bei den Studierenden, sondern auch bei den Lehrenden und Forschenden eine gewisse Müdigkeit zu verzeichnen, auf die Bedacht genommen werden muss. Die schrittweise Wiederherstellung der Präsenz habe für die Universitäten eine hohe Priorität. „Der heute vorgestellte ,Testparagraph‘ im UG ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“ Die uniko-Präsidentin machte darauf aufmerksam, dass an den einzelnen Universitäten das Rad nicht neu erfunden werden müsse, weil diese bereits eigene Strategien entwickelt haben. Mit der geplanten gesetzlichen Regelung werde eine schrittweise Öffnung von zusätzlichen Seminaren, Übungen und Lehrveranstaltungen im Weiterbildungsbereich ermöglicht.

Termine

Filtermöglichkeit
29.01.14, 14:00 bis 17:30 Uhr

Sitzung Forum Personal der uniko gemeinsam mit Dachverband der Universitäten

08.04.14, 15:00 bis

Sitzung Forum Personal / Dachverband

21.10.14, 09:00 bis 16:00 Uhr

Gemeinsam erfolgreich. Dual Career Services für AkademikerInnen

23.10.14, 14:00 bis 17:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

25.11.14, 10:00 bis 16:00 Uhr

Mind the Trap - Befristung, Teilzeit und Vereinbarkeit an Universitäten

Die Task Force Gender & Diversity der österreichischen Universitätenkonferenz lädt Sie zur Veranstaltung „Mind the Trap – Befristung, Teilzeit und Vereinbarkeit an Universitäten“ am 25. November 2014, 9:30 Uhr bis 16:15 Uhr, in den Clara Wieck-Schumann-Saal, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien sehr herzlich ein.

Betrachtungen zum Karriereweg in Wissenschaft und Kunst - Hindernisse und Karriereoptimierung

 

10.12.14, 15:00 bis 17:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

Achtung der Beginn wurde auf 15.00 Uhr verschoben!

Kontakt: doris.schoeberl@uniko.ac.at