uniko und FWF forcieren Exzellenzprogramm für Wissenschaft
Gemeinsamer Vorstoß für „Zukunftsprofessuren“ und Allianz zur Stärkung der Forschung
OTS 8.11.2016
Einen ersten Entwurf eines „Exzellenzprogramms für die heimische Wissenschaft“ präsentierten am Montagabend der Präsident des Wissenschaftsfonds FWF, Klement Tockner, und der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, im Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten in Wien. Für Österreichs Universitäten bedeute eine derartige Initiative, dass in einem neuen Programm gute Voraussetzungen für die Berufungen „hervorragender Köpfe“, sogenannte „Zukunftsprofessuren“, sowie neue Forschungsstärkefelder geschaffen werden könnten, erklärte Vitouch. Weitere Voraussetzungen dafür seien die Qualitätsentwicklung und -sicherung bei der Auswahl der Begutachtung von Projekten und Personen sowie die Schaffung einer „Wissenschaftsallianz“, der unter anderen uniko und FWF angehören sollen, ergänzte Tockner.
Die Universitäten wollen eine generelle Möglichkeit zur Einführung von Zugangsbeschränkungen für Doktoratsstudien. Derzeit gibt es diese nur, wenn ein solches Studium als PhD-Studium eingerichtet ist. Diese Unterscheidung solle „nicht länger aufrechterhalten werden", heißt es in einem Positionspapier der Universitätenkonferenz (uniko).