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Aktuelles

Universitäten legen Reformpläne vor: „Reformen notwendig, aber kein Ersatz für eine ausreichende Uni-Finanzierung“

uniko-Präsidentin Brigitte Hütter: Investitionen in Österreichs existenzielle Basis kommen letztlich auch dem Staatshaushalt zugute

OTS 4. September 2026

Im Herbst 2026 steht die Entscheidung über die Finanzierung der Universitäten an, bis 31. Oktober ist Zeit, den finanziellen Rahmen für die Leistungsvereinbarungen 2028 - 2030 festzulegen. „Die finanzielle Ausstattung der Universitäten ist von fundamentaler Bedeutung. Es geht um die Schubkraft, mit der Österreich in die Zukunft startet“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Ein falsch platzierter Sparkurs würde die Ausbildungschancen der jungen Generation aufs Spiel setzen, den Wirtschafts- und Innovationsstandort beschädigen und die wissenschaftliche Problemlösungskapazität bei drängenden Fragen wie dem Klimawandel und dem Einsatz künstlicher Intelligenz unterlaufen.“

Signale der Entspannung, aber weiterer Protest nicht vom Tisch

Nach den drastischen Kürzungsankündigungen im Frühjahr und der beeindruckenden Unterstützung aus der Zivilbevölkerung für den Protest der Universitäten hat es seitens der Politik zuletzt Entspannungssignale gegeben. Hütter appelliert an die Entscheidungsträger:innen, zu bedenken, dass der Einsatz von Steuergeld für die Universitäten keine verpuffende Konsumausgabe ist, sondern eine Investition in die existenzielle Basis Österreichs - was letztlich auch dem Staatshaushalt zugutekommt.

Holzleitner empfing uniko-Spitze zum Austausch

Arbeit an einem gemeinsamen Beitrag zur Regierungsklausur im Herbst / Budgetentscheidung fristgerecht vor 31. Oktober

OTS 25. Juni 2026

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner empfing uniko-Präsidentin Brigitte Hütter, uniko-Vizepräsident Markus Müller und den Rektor der Universität Wien, Sebastian Schütze, zu einem Austausch.

Im Rahmen des Gesprächs betonte die Ministerin, wie wichtig es sei, gemeinsam an den zentralen Themen des Universitätsstandorts zu arbeiten.

„Die Hochschulen von morgen entstehen nicht von selbst. Sie entstehen durch die Entscheidungen, die wir heute treffen. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es strategischen Weitblick und gemeinsame Verantwortung“, so Bundesministerin Holzleitner.

uniko-Präsidentin Brigitte Hütter sagte nach dem Treffen: „Wir befinden uns in sachlichen Gesprächen, sowohl auf einer inhaltlichen Ebene wie auch zum Budget, und sind uns einig, dass beide Ebenen unmittelbar zusammengehören. Wir sind zuversichtlich, damit einen gemeinsamen Beitrag zur Regierungsklausur im Herbst zu leisten.“

Was die Budgetentscheidung betrifft, verwies die Bundesministerin auf budgetäre Sparzwänge. Holzleitner dazu: „Dass ich als Fachministerin für notwendige Konsolidierungsmaßnahmen keinen Applaus bekomme, überrascht mich nicht. Entscheidend ist aber, dass wir als Bundesregierung Verantwortung übernehmen und das schwierige budgetäre Erbe der vergangenen Jahre sanieren müssen.“ Holzleitner weiter: „Ich setze auf einen Mix aus Strukturmaßnahmen, Erleichterungen und einem Plus, das allerdings – so viel kann man angesichts des gesamthaften Sparkurses sagen- moderat ausfallen wird.“

Bis zur gesetzlichen Frist am 31. Oktober werde es jedenfalls eine Entscheidung über die LV 2028-30 geben.

"Wir nehmen es nicht hin": Rede von uniko-Präsidentin Brigitte Hütter auf der Großdemo gegen Sparpläne

Durch die Verschiebung der LV-Verhandlungen in den Herbst ist die Gefahr eines Rückbaus der Universitäten noch nicht gebannt

27. Mai 2026

Deutlich mehr als 20.000 Menschen sind am Mittwoch dem Aufruf der ÖH und der uniko gefolgt und haben gegen die Regierungspläne zur Kürzung der Universitätenfinanzierung demonstriert. uniko-Präsidentin Brigitte Hütter sprach - unter viel Applaus- auf der Demo-Bühne am Ballhausplatz vor dem Bundeskanzleramt.

"Österreich ist für die heimischen Universitäten kein sicherer Hafen mehr"

Bundesregierung will Unifinanzierung unverhältnismäßig kürzen/uniko informiert über die Auswirkungen

Aufzeichnung der Pressekonferenz unter https://www.youtube.com/live/_nitF6sldX8?si=0Ltlt7a-aBUOk-SO

OTS 20. Mai 2026

Die Bundesregierung hat die Universitätenkonferenz informiert, dass sie eine Kürzung der Universitätsbudgets plant. Die Kürzung soll in einer bisher beispiellosen Form erfolgen, nämlich nicht nur durch ein Einfrieren des derzeitigen Budgets und eine Nicht-Abgeltung von Kostensteigerungen. Es soll eine volle Milliarde vom derzeitigen Budget gekürzt werden.

Die Ausgangslage der laufenden Leistungsvereinbarungsperiode 2025 - 2027 sind 16,5 Milliarden inklusive Ärzt:innengehälter an den Universitätskliniken. Die Universitäten hatten moderat auf Basis der WIFO-Prognosen errechnet, dass es in der kommenden LV 2028-2030 einen Bedarf von 18 Milliarden gibt, nur um Kostensteigerungen abzufangen. Die Universitäten hatten auf Rücksicht auf die ernste Lage des Bundeshaushalts auf Offensivforderungen verzichtet.

Die Antwort der Bundesregierung ist, die Universitätenfinanzierung auf 15,5 Milliarden zu kürzen. Das bedeutet ein Minus von sechs Prozent gegenüber der Ausgangsbasis und ein Minus von 2,5 Milliarden oder 13,9 Prozent gegenüber dem tatsächlichen Finanzierungsbedarf

Termine

Filtermöglichkeit
07.01.14, 15:00 bis 17:00 Uhr

Präsidium

29.01.14, 14:00 bis 17:30 Uhr

Sitzung Forum Personal der uniko gemeinsam mit Dachverband der Universitäten

10.02.14, 10:00 bis 13:00 Uhr

Präsidium

03.03.14, 10:00 bis 13:00 Uhr

Präsidium

28.03.14, 10:30 Uhr

Pressekonferenz der uniko zum Thema 10 Jahre Universitätsautonomie

07.04.14, 10:00 bis 13:00 Uhr

Präsidium

08.04.14, 15:00 bis

Sitzung Forum Personal / Dachverband

02.06.14, 10:00 bis 13:00 Uhr

Präsidium

05.06.14, 10:00 Uhr

PRESSEKONFERENZ uniko

 
Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) lädt die Damen und Herren der Print- und Onlinemedien sowie von Rundfunk und Fernsehen anlässlich der Präsentation der aktuellen IHS-Studie „Dropouts– Wege nach dem Abgang von der Universität“ zu einer Pressekonferenz ein.
 
Thema: „Dropouts: Missverständnisse und Klarstellungen zum Studienabbruch –
Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für die Hochschulpolitik"
 
Gesprächspartner:
Rektor Heinrich Schmidinger, Präsident der uniko, Rektor der Universität Salzburg
Rektor Christoph Badelt, Mitglied des uniko-Präsidiums, Rektor der Wirtschaftsuniversität
Martin Unger,  Senior Researcher, Institut für Höhere Studien (IHS) Wien
Bianca Thaler, Researcher, Institut für Höhere Studien (IHS) Wien
 

Kontakt: manfred.kadi@uniko.ac.at

07.07.14, 11:00 bis 14:00 Uhr

Präsidium

19.08.14 bis 21.08.14

Alpbacher Hochschulgespräche

At the Crossroads: Bereiten uns Hochschulen auf eine Welt im Wandel vor?

Kontakt: veronika.hopfgartner@alpbach.org

Details / Anmeldung

08.09.14, 10:00 bis 13:00 Uhr

Präsidium

21.10.14, 09:00 bis 16:00 Uhr

Gemeinsam erfolgreich. Dual Career Services für AkademikerInnen

23.10.14, 14:00 bis 17:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

24.10.14, 11:00 bis 14:00 Uhr

Workshop Third Mission

25.11.14, 10:00 bis 16:00 Uhr

Mind the Trap - Befristung, Teilzeit und Vereinbarkeit an Universitäten

Die Task Force Gender & Diversity der österreichischen Universitätenkonferenz lädt Sie zur Veranstaltung „Mind the Trap – Befristung, Teilzeit und Vereinbarkeit an Universitäten“ am 25. November 2014, 9:30 Uhr bis 16:15 Uhr, in den Clara Wieck-Schumann-Saal, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien sehr herzlich ein.

Betrachtungen zum Karriereweg in Wissenschaft und Kunst - Hindernisse und Karriereoptimierung

 

10.12.14, 15:00 bis 17:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

Achtung der Beginn wurde auf 15.00 Uhr verschoben!

Kontakt: doris.schoeberl@uniko.ac.at