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MEDIEN-INFO: #UnisRetten-Demo, 27.05.2026, 13:00 Uhr, Universität Wien

Alle Infos zur Großdemo von ÖH und Uniko am Mittwoch in der Wiener Innenstadt.

Wie vergangene Woche öffentlich wurde, drohen den österreichischen Universitäten Milliardenkürzungen. Diese Woche demonstrieren Studierendenvertreter_innen, die Rektorate, das Universitätspersonal und die solidarische Zivilgesellschaft in ganz Österreich gegen die Pläne der Bundesregierung. Gefordert wird eine Absicherung des Universitätsbudgets, um massive Einschränkungen im Lehrbetrieb, Personalabbau und neue Platzbeschränkungen zu verhindern.

Bevor die Hochschulen am Donnerstag in Graz, Linz, Salzburg und Klagenfurt auf die Straße gehen, startet die Protestwelle am Mittwoch mit einer Großdemonstration am Wiener Ring, veranstaltet von der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) und der Universitätenkonferenz (uniko).

Startkundgebung vor der Universität Wien

Um 13:00 startet die Kundgebung vor dem Hauptgebäude der Universität Wien an der Wiener Ringstraße (Universitätsring 1). Schon zuvor werden Delegationen der TU Wien, der mdw sowie der MedUni über den Ring zum Hauptgebäude ziehen. Um 13:30 starten dann die Redebeiträge vor dem Hauptgebäude in folgender Reihenfolge:

  1. Selina Wienerroither, Viktoria Kudrna, Umut Ovat (ÖH Vorsitzteam)
  2. Sebastian Schütze (Rektor Universität Wien)
  3. Conmion Dlabaja und Florian Hart (NUWISS & Uni Wien Unterbau)
  4. Sigrid Stagl (Wissenschafterin des Jahres 2024, WU)
  5. Bianca Nageler (Vorsitz ÖH Uni Wien)

Von 12:30 bis 13:30 Uhr wird es die Möglichkeit für Fotos, Videobeiträge und Interviews mit allen teilnehmenden Universitäts- und ÖH-Vertreter_innen geben. Medienvertreter_innen können sich an die Presse-Kontaktpersonen vor Ort wenden (siehe unten). Bei der Rede von Rektor Sebastian Schütze vor dem Hauptgebäude werden Rektor_innen aus ganz Österreich gemeinsam auf der Bühne vertreten sein.

Demozug über das Wissenschaftsministerium zum Ballhausplatz

Zwischen 14:00 und 14:30 Uhr wird sich der Demonstrationszug, angeführt von den Rektor_innen und der österreichischen Hochschüler_innenschaft, über die Schottengasse, die Bankgasse und den Minoritenplatz 3 (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung) in Richtung Ballhausplatz in Bewegung setzen (Mehr Infos zur Route). Bei hohem Andrang führt eine Ausweichroute über die Herrengasse und die Schauflergasse zum Ballhausplatz, wo die Masse zwischen 15:30 und 16:00 eintreffen wird.

Schlusskundgebung vor dem Bundeskanzleramt

Das Großdemo schließt mit weiteren Redebeiträgen vor dem Bundeskanzleramt:

  1. Brigitte Hütter (Präsidentin uniko, Kunstuni Linz)
  2. Stefan Krammer (Senatsvorsitzendenkonferenz, Uni Wien)
  3. Simon Weber (ÖH WU) & Alex Weger (HTU)
  4. Vertreter_in Betriebsratskonferenz (BrVK)
  5. Astrid Kramreiter (HTU Wien)

Nach der Kundgebung findet zwischen 16:30 und 18:00 Uhr ein musikalischer Ausklang vor dem Bundeskanzleramt statt. Zu hören sein werden die Wiener Künstler_innen Annkathi Koi und Flieda.

Zusammenfassung

  • Startkundgebung mit Redebeiträgen vor der Uni Wien, 13:30-14:30
  • Demozug über BMFWF zum Ballhausplatz, 14:30-15:30
  • Schlusskundgebung am Ballhausplatz, 15:30-16:30
  • Musikalischer Ausklang am Ballhausplatz, 16:30-18:00

Presse-Kontaktpersonen

  • Bianca Ivan (ÖH, 0676 8885 2221)
  • Pepe Loibner (ÖH, 0664 579 5776)
  • Daniela Kittner (uniko, 0664 1103665)

Demonstrationen in anderen Bundesländern

  • Graz: Donnerstag 28.05, 14:00 Uhr, Wilhelm-Fischer-Allee
  • Linz: Donnerstag 28.05, 16:00 Uhr, Hauptplatz
  • Salzburg: Donnerstag 28.05, 14:00 Uhr, Kapitelplatz
  • Klagenfurt: Donnerstag, 28.05, 10:00 Uhr, Uni-Vorplatz

Zitate

Bei den Universitäten zu kürzen ist zukunftsvergessen und schadet der ganzen Gesellschaft. Wir fordern von der Bundesregierung ein unmissverständliches Bekenntnis zu ausfinanzierten Universitäten und eine klare Absage an die Kürzungspläne. Bei der Bildung zu sparen ist immer eine schlechte Idee” - ÖH Vorsitzteam.

Klimakrise und Energiewende, ein weltweiter Technologiewettbewerb, KI und Robotik, die Digitalisierung fast aller Lebensbereiche: Wissenschaft und Forschung sind so wichtig wie selten zuvor, um unsere Lebensgrundlagen und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Bei den Universitäten zu kürzen bedeutet, unsere Lebensgrundlagen zu unterminieren und den nächsten Generationen Bildungschancen zu nehmen“ - Brigitte Hütter, uniko.

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