Pressemitteilungen
Hier finden Sie Meldungen des Originaltextservice (OTS) der uniko sowie APA-Aussendungen der letzten sechs Monate. Ältere Presseaussendungen sind unter dem Archiv abrufbar.
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Der FORWIT bringt einige wichtige Themen in die Debatte zur Hochschulstrategie 2040 ein, was die Universitätenkonferenz sehr begrüßt. uniko-Präsidentin Brigitte Hütter: „Wir müssen jedoch auch blinde Flecken in der FORWIT-Analyse konstatieren, und manche Schlussfolgerungen scheinen schwer nachvollziehbar und widersprüchlich.“
Bessere Studierbarkeit und höhere Studienverbindlichkeit, wie sie der FORWIT anspricht, sind auch aus uniko-Sicht drängende Themen. Die uniko hat dazu mehrfach die Einführung eines Grundstipendiums mit Leistungskomponente angeregt. „Ein faires Modell der Studienfinanzierung, das es allen Studierenden ermöglicht, ein Grundstudium ohne verzögernde Erwerbstätigkeit zu absolvieren, Hand in Hand mit einem Rechtsrahmen für eine höhere Studienverbindlichkeit können wir mittragen“, sagt Hütter.
Erfreulich ist auch, dass der FORWIT auf Schnittstellen zu anderen Politikfeldern aufmerksam macht.
Die Universitäten gehen für die anstehenden Budgetverhandlungen über die Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 von einem Finanzbedarf von 18 Mrd. Euro aus. Das entspricht einem Plus von 1,5 Mrd. Euro gegenüber der laufenden dreijährigen Periode bzw. einer jährlichen Steigerung von knapp drei Prozent. "Wir haben konservativ geschätzt und wollen den Bogen nicht überspannen", so die Präsidentin der Universitätenkonferenz, Brigitte Hütter, zur APA.
OTS 19. Februar 2026
Die Universitätenkonferenz hat in ihrem im Juni 2024 beschlossenen Programm „Universitäten 2030: Was zu tun ist“ vorgeschlagen, die Pädagog:innenbildung schrittweise in die Universitäten zu integrieren. Als ein Ziel ist darin die „deutliche Reduktion der Hochschuleinrichtungen“ angegeben.
Vor einigen Wochen hat das Wissenschaftsministerium im Prozess für die Hochschulstrategie 2040 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich „der großen Zahl und Vielfalt an Hochschuleinrichtungen“ widmen soll. Unter anderem soll die Frage geklärt werden, ob „große Einrichtungen bzw. Fusionierungen zweckmäßiger sind“.
Nun hat die Universitätenkonferenz den nächsten Schritt getan und ein konkretes Modell für die Integration der Pädagog:innenbildung in die Universitäten erarbeitet.
OTS 9. Jänner 2026
Mit Befremden regieren die Universitäten auf das Ausbleiben des FTI-Pakts. „Wir Universitäten sind in Vorleistung getreten und haben dem Wissenschaftsministerium geholfen, seinen Teil zur Finanzierung des FTI-Pakts beizutragen. Und das war nicht einfach“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Wir erwarten, dass nun auch die anderen beteiligten Ressorts, das Wirtschafts- und das Infrastrukturministerium, ihre Aufgabe erfüllen und die Regierung Ergebnisse liefert.“ Die Forschungsfinanzierung benötige Planungssicherheit und sei ein wesentliches Investment in die Zukunft des Landes, gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Die Universitäten haben 121 Millionen aus ihren Budgets und weitere 25 Millionen aus einer Mietbremse beigesteuert.