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KV-Verhandlungen: Gehälter steigen um mindestens 2,25 Prozent

Dachverband der Universitäten stimmt Abschluss mit Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu

 OTS 17.12.2019

Mit 1. Feber 2020 steigen die Gehälter der rund 47.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Universitäten, die dem Kollektivvertrag unterliegen, um 2,25 Prozent, mindestens aber um den Sockelbetrag von 55 Euro monatlich brutto; dies gilt auch für die 300 an den Universitäten beschäftigten Lehrlinge. Auf diese Erhöhungen für die kollektivvertraglichen Gehälter hatte sich der Dachverband der österreichischen Universitäten mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der Vorwoche geeinigt; gestern erteilte der Dachverband in seiner Sitzung dem Ergebnis auch offiziell seine Zustimmung.

Seidler: „Universitäten sind Orte der freien Meinungsäusserung“

Designierte uniko-Präsidentin skizzierte Grundpfeiler für ihre Amtsperiode

OTS 10.12.2019

Sicherung des Budgetpfades für die Universitätsfinanzierung, Stärkung der Grundlagenforschung, Nachdenken über die mittel- und längerfristige Zukunft der Universitäten samt Anforderungen an ihre Angehörigen sowie mehr Augenmerk auf Nachhaltigkeit an Universitäten: Diese Kernthemen präsentierte Sabine Seidler, Rektorin der Technischen Universität (TU) Wien, am Tag nach ihrer Wahl als künftige Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Bei dieser Gelegenheit nahm Seidler den heutigen „Tag der Menschenrechte“ zum Anlass für eine Klarstellung angesichts jüngster Störaktionen auf akademischem Boden: „Universitäten sind Orte der freien Meinungsäußerung – ich halte das für ein wertvolles Gut.“

Sabine Seidler zur Präsidentin der uniko gewählt

Rektor Oliver Vitouch ist künftiger Stellvertreter der Präsidentin

OTS 9.12.2019

Die Rektorin der Technischen Universität Wien, Sabine Seidler, wurde heute, Montag, in der Plenarversammlung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) an der Wirtschaftsuniversität Wien zur Präsidentin der uniko gewählt. Anlässlich der turnusmäßigen Neuwahl des Präsidiums kandidierte Rektorin Seidler für die Nachfolge von Präsident Oliver Vitouch, Rektor der Universität Klagenfurt, der seit Juli 2019 die Geschäfte führt und für eine weitere Amtszeit als Präsident nicht zur Verfügung stand.

„Promotion ohne Limit“: Überraschende Qualität bei Bewerbungen

Inklusionsprojekt an Universitäten übertrifft Erwartungen, sieben Stellen gefördert

OTS 28.10.2019

Äußerst positiv bewertet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die Ergebnisse und Erfahrungen mit dem zu Jahresbeginn ins Leben gerufenen Pilotprojekt „Promotion ohne Limit" (PromoLi) – eine Initiative der uniko, die exemplarisch und bewusstseinsbildend dazu beitragen soll, die Zahl von Personen mit Behinderung in den österreichischen Forschungseinrichtungen zu erhöhen. „Wir waren über den Andrang überrascht und auch über die herausragende Qualität der Exposés“, erklärte der Vorsitzende des Forums Personal der uniko und des Dachverbands der Universitäten, Vizerektor Wolfgang Meixner (Universität Innsbruck), am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien.

10 Fragen zu Universitäten – Parteien geben Antworten

Vor Nationalratswahl: Positionen auf der uniko-Homepage abrufbar

OTS 29.8.2019

Die Frage, wie es die politischen Parteien mit den Universitäten halten, ist nicht allein ein Thema für Studierende, Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Künstlerinnen und Künstler. Universitäten sind wesentliche Pfeiler der Gesellschaft und stehen als zentraler Faktor hinter der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unseres Landes. Zugleich sind sie von großer Bedeutung für die demokratischen Grundwerte, den sozialen Zusammenhalt und die Chancen künftiger Generationen.

uniko-Vorsitz: Vitouch folgt auf Blimlinger

Geschäftsführender Präsident garantiert Kontinuität der Agenda

OTS 1.7.2019

Mit heutigem Datum legt Rektorin Eva Blimlinger nach eineinhalb Jahren Amtszeit die Präsidentschaft der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) zurück. Dies wurde durch ihre Kandidatur für den Österreichischen Nationalrat erforderlich. Rektor Oliver Vitouch, Vorgänger Blimlingers und in der Folge seit Anfang 2018 uniko-Vizepräsident, wird bis Ende 2019 als geschäftsführender Präsident fungieren. Das Plenum der uniko hat bereits am vergangenen Montag einen einstimmigen Beschluss hierüber gefasst.

Präsidentin Blimlinger gratuliert Iris Rauskala

uniko freut sich auf Zusammenarbeit mit neuer Wissenschaftsministerin

OTS 3.6.2019

Die uniko ist erfreut über die Ernennung von Sektionschefin Iris Rauskala zur Wissenschaftsministerin. „Ich gratuliere Iris Rauskala sehr herzlich und freue mich in dieser Übergangszeit auf weitere gute Zusammenarbeit“, erklärt die Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) Eva Blimlinger anlässlich der heutigen Angelobung. Sie weist darauf hin, dass Rauskala als Leiterin der Präsidialsektion im Wissenschaftsministerium ebenso für Digitalisierung, Gleichstellung und Diversitätsmanagement zuständig gewesen ist – drei Bereiche, die für die Universitäten von zentraler Bedeutung sind. In diesem Zusammenhang betont die uniko-Präsidentin: „Rauskala hat sich auf allen Ebenen immer für die Gleichstellung der Geschlechter eingesetzt und zahlreiche Initiativen offensiv unterstützt.“

uniko bedauert Abgang von Heinz Fassmann

Präsidentin Blimlinger würdigt Leistungen des Wissenschaftsministers

OTS 2.6.2019

Zum Abgang des bisherigen Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung als Folge des Misstrauensantrags gegen die Bundesregierung im Nationalrat hält die Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) Eva Blimlinger fest: „Die uniko bedauert, dass Minister Heinz Faßmann nach knapp eineinhalb Jahren das Wissenschaftsressort verlässt.“ Als Wissenschaftsminister habe er durch seinen Einsatz, seine hohe Kompetenz und sein Fachwissen speziell im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die Leistungsvereinbarungen erfolgreich abgeschlossen wurden, die nicht nur bei der finanziellen Ausstattung der Universitäten zu Verbesserungen geführt haben.

uniko präsentierte Banner „Universities vote for Europe“

Aktionswoche für Kampagne der Universitäten zur Europawahl 2019

OTS 7.5.2019

Zum Start der Aktionswoche für die Kampagne „Universities vote for Europe“ präsentierten die Rektorinnen und Rektoren der 22 öffentlichen Universitäten des Landes am Montag, 6. Mai, anlässlich der Plenarsitzung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) gemeinsam das Banner an der Universität Mozarteum Salzburg. Ziel der Kampagne, die gemeinsam mit neun weiteren Rektorenkonferenzen der Initiative U4E geführt wird, ist es, die Wahlbeteiligung insbesondere von Studierenden bei den Europawahlen von 23. bis 26. Mai 2019 zu erhöhen.

Donau-Uni Krems wird Mitglied der uniko

Plenum der Universitätenkonferenz stimmt Antrag auf Aufnahme zu

OTS 12.3.2019

Das Plenum der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) stimmte bei seiner gestrigen Sitzung an der Universität Graz der Aufnahme der Donau-Universität Krems in die uniko als 22. Mitglied zu. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Die Donau-Universität Krems, eine öffentliche Universität für Weiterbildung, war durch die im Dezember vom Nationalrat verabschiedete UG-Novelle zu einer Universität gemäß § 6 Abs. 1 UG 2002 geworden, womit die Voraussetzungen einer Mitgliedschaft in der uniko erfüllt sind. „Die Mitgliedschaft der Donau-Universität Krems wird mit 1. April 2019 beginnen. Die DUK wird durch ihren Rektor Friedrich Faulhammer, den wir herzlich willkommen heißen, bereits bei nächsten uniko-Plenarversammlung am 6. Mai am Mozarteum Salzburg vertreten sein“, erklärt uniko-Präsidentin Eva Blimlinger.

Promotionsstellen ohne Limit: Pilotprojekt zu Inklusion

Unis und Sozialministerium fördern Dissertation von Personen mit Behinderung

OTS 25.2.2019

Die Bewerbungsfrist für das Pilotprojekt läuft bereits: Auf Initiative der öffentlichen Universitäten bzw. der Universitätenkonferenz (uniko) und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMSAGK) wurden im Jänner 2019 die ersten „Promotionsstellen ohne Limit“ (PromoLi) ausgeschrieben. Damit soll Menschen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung eine wissenschaftliche oder künstlerische Karriere, der Einstieg in die außeruniversitäre Forschung bzw. eine adäquate erwerbsmäßige Tätigkeit ermöglicht werden.

Das Projekt spricht all jene Personen mit abgeschlossenem Diplom- oder Masterstudium an, die dem Personenkreis der begünstigt Behinderten angehören und ein Dissertationsstudium anstreben. Ziel von PromoLi ist es, österreichweit an den 21 Universitäten eine hinreichende Zahl an Stellen in Form eines dauerhaften Förderprogramms zu schaffen. Derzeit beteiligen sich neun Universitäten (Uni Wien, Uni Graz, Uni Innsbruck, MedUni Wien, Uni Salzburg, Uni Linz, Universität für Bodenkultur Wien, WU Wien, Uni Klagenfurt) unter Federführung der JKU Linz an dem Vorhaben, mit dem den Zielen der Inklusion Rechnung getragen wird. „Es handelt sich dabei um eine der Kernaufgabe der Universitäten“, bekräftigt die Präsidentin der uniko, Mag. Eva Blimlinger, mit Hinweis auf die 2009 in Kraft getretene  UN-Behindertenrechtskonvention.

Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein sieht gerade mit dieser Initiative einen wichtigen Schritt, um neue Zugangsmöglichkeiten für Studentinnen und Studenten mit Behinderung zu schaffen. „Das Regierungsprogramm hat sich eine barrierefreie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft und Wirtschaft und insgesamt am öffentlichen Leben zum Ziel gesetzt. Die individuelle Autonomie von Menschen mit Behinderungen muss in allen Bereichen organisatorisch, finanziell, personell und ideell unterstützt werden. Mit diesem Projekt setzen wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung – insbesondere auch im Bereich der Bewusstseinsbildung durch das Aufzeigen und Sichtbarmachen der hohen Kompetenzen von Menschen mit Behinderungen“, zeigt sich die Sozialministerin erfreut.

In einem ersten Schritt werden dazu an möglichst allen teilnehmenden österreichischen Universitäten Promotionsstellen für Menschen geschaffen, die dem Personenkreis der begünstigt Behinderten angehören. Diese Stellen umfassen neben optimaler Barrierefreiheit und der inklusiven Einstiegsmöglichkeit in den Wissenschafts- bzw. Kunstbetrieb auch ein befristetes Arbeitsverhältnis im Ausmaß von 20 bis 40 Wochenstunden für bis zu vier (in Ausnahmefällen sechs) Jahre. Die fächerübergreifende Ausschreibung der Stellen und Erstbegutachtung der Bewerbungen erfolgt an den Universitäten. Die Stellen werden basierend auf der wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualität der vorliegenden Anträge durch ein Gremium im Rahmen des Projektes PromoLi vergeben. Die Bewerbungsfrist endet mit 15. März, eine Anstellung ist zum nächsten Semesterbeginn (WS 19/20) vorgesehen.

uniko an Kickls Adresse: „Rechtsstaat nicht in Frage stellen“

Präsidentin Blimlinger sieht in Äußerungen des Innenministers Gefahr für Demokratie

OTS 24.1.2019

Mit seinen jüngsten Äußerungen, die auf eine Nichteinhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Genfer Flüchtlingskonvention abzielen, stelle der Bundesminister für Inneres, Herbert Kickl (FPÖ), den Rechtsstaat nicht nur in Frage, sondern versuche diesen gezielt zu unterminieren, erklärt Rektorin Eva Blimlinger, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko). „Selbstverständlich hat sich die Politik dem Recht unterzuordnen – das ist das Fundament der österreichischen Bundesverfassung, und das wird auch an den österreichischen Universitäten gelehrt und darf keinesfalls in Zweifel gezogen werden.“